KLASSE statt MASSE – die Verbindung der realen Welt mit dem Internet!
Ein Interview mit Georg E. Weidner, dem Gründer und Geschäftsführenden Inhaber der Firma emilQ® Unternehmensgestaltung.
Der ehemalige Vize Präsident bei der Vestas Wind Systems AG in Dänemark (Weltmarktführer für Windenergieanlagen), hat sich mit der Gründung seines Unternehmens einen Traum erfüllt; den Traum kompromisslose Qualität anzubieten, aber auch zu fordern. Qualität zum Produkt zu machen – ohne wenn und aber.
Redaktion: Herr Weidner, Sie bewegen sich mit Ihrem Unternehmen der emilQ® Unternehmensgestaltung u.a. auf dem Markt digitaler Medien. Wie sehen Sie die Zukunft der Internetwerbung?
Georg E. Weidner: Die Renaissance im Bereich der Internetwerbung steht bevor. Es gibt einen ganz klaren Trend in Richtung Onlinewerbung, der immer mehr Anbieter auf den Markt der digitalen Medien drängen lässt. Ein starker Indikator hierfür ist auch, dass der Suchmaschinenanbieter Google Ende März 2011 in einer Pressemeldung verkündet hat, „im Display-Geschäft von Online-Werbemedien sehr aggressiv anzugreifen“.
Untermauert wurde diese Aussage, durch die aktuelle Übernahme seines bisherigen Konkurrenten Admeld. Ein Unternehmen, welches für vier bedeutende US-Verlage, darunter die „New York Times“, die Onlinevermarktung übernimmt. Diese und andere Entwicklungen im Online-Werbegeschäft, deutet nun auf den sukzessiven Ausbau des Massengeschäfts in der Branche hin. Es wird viele Neueinsteiger geben und darunter, wie in allen großen neuen Märkten, mittelfristig Gewinner und Verlierer – das WIE – also die jeweilige Vorgehensweise – wird meines Erachtens entscheiden.
Redaktion: Woran ist nun eigentlich die Wirksamkeit diverser digitaler Werbemaßnahmen zu messen und was bewegt diverse kleine und große Anbieter auf den bereits fahrenden Zug aufzuspringen?
Georg E. Weidner: Die Masse der Werbeportalanbieter verweisen, als Verkaufsargument, in der Regel auf hohe (Google) Page Ranks, Seitenaufrufe (Click Rates) und Besucherzahlen auf Ihren Portalen als Grundlage einer guten Werbewirksamkeit für den Werbekunden. Dieser Trend – und damit die „Vertrauensförderung“ beim Kunden – wird durch den Einstieg von IT-Riesen noch verstärkt.
Redaktion: Doch trügt der Schein hier nicht etwas? Und wird sich Google als Werbeanbieter, der auch hier die Marktführerschaft anstrebt, nun selbst ranken…?
Georg E. Weidner: Ein berechtigter Einwand. Lassen Sie uns zur Erklärung gemeinsam hinter die Kulissen blicken und uns die Frage erlauben: Sind „Kennzahlen“ wie Page Ranks, Besucherzahlen etc. „wirkliche“ Zahlen, Daten und Fakten, die zu ECHTEN Endkundenaufträgen und Gästebesuchen für Online-Werbekunden führen? Oder werden private Verbraucher, durch verschiedene Methoden im Dickicht des digitalen Dschungels, gezielt zu Besuchen von gepushten Internetseiten und Portalen animiert, um lediglich einen Fingerabdruck durch einen Mausklick zu hinterlassen…der die genannten Seitenimpressionen in die Höhe treibt und somit die „Kennzahlen“ erzeugt…?!“
Redaktion: …und da gibt es doch auch sog. „Cookies“, wodurch Internetuser auch gewisse Daten auf besuchten Seiten hinterlassen…?
Georg E. Weidner: Richtig. Bei diesem absichtlichen oder unabsichtlichen Fingerabdruck – im Fachjargon „Cookie“ genannt – handelt es sich beim entsprechenden Besuch des Portals, um einen kurzen digitalen Eintrag in einem speziellen Dateiverzeichnis. Hierbei werden allerlei Daten über den klickenden Internetuser temporär abgespeichert. Diese Cookies bieten dem Portalanbieter ausreichende Informationen zur Wiedererkennung des Users beim nächsten Besuch, sodass Infos gezielter präsentiert werden können. Man lässt den User also sehen, was er sehen möchte – ob sinnvoll oder nicht. Die „Kennzahlen“ des jeweiligen Anbieters werden dabei bewusst verbessert. Das ist ein Versuch über die Masse und weniger über die Qualität zum Ziel zu kommen, also klickende User zu gewinnen statt über ECHTE Kunden die Auftragschance der Online-Werbekunden zu erhöhen. Im Extremfall könnte man bei dieser Art der Kennzahlengenerierung meines Erachtens sogar über das Vorspielen falscher Tatsachen sprechen. Solche Dinge sind trotz einiger Kontrollorgane in den Weiten des Netzes eben möglich…
Redaktion: Gibt es hierzu keine Gegenmaßnahmen, um Online-Werbekunden und letztendlich auch den Endverbraucher zu schützen?
Georg E. Weidner: Es ist derzeit eine Datenschutzrichtlinie der EU im Gespräch, welche die Speicherung von Cookies verbieten soll, was bereits einigen Branchenteilnehmern das Fürchten lehrt…denn dann werden die oben genannten Verkaufsargumente entkräftet.
Diese EU-Datenschutzrichtlinie soll nicht nur die Privatsphäre des Nutzers schützen, sondern offensichtlich auch Qualität vor Quantität setzen und damit auch den Informationsmissbrauch eindämmen, der durch „mundgerechte Aufbereitung, der vom Nutzer ausgelesenen Informationen und direkte Rückführung zum ebensolchen“ entsteht – mit geringer ECHTER Wirksamkeit. Es soll eben vermieden werden, dass dem Nutzer lediglich das vorgegaukelt wird, was er sehen möchte – ohne erkennbaren Mehrwert. Bisher ist allerdings noch nicht bekannt, bis wann die Richtlinie definitiv verabschiedet sein wird…
Redaktion: Meinen Sie damit, dass manche aus reinem Selbstzweck handeln könnten?
Georg E. Weidner: Ich möchte mir nicht anmaßen jemanden für sein Geschäftsgebaren zu verurteilen, jedoch distanziert sich die emilQ® Unternehmensgestaltung von Vorgehensweisen, welche oberflächliche „Kennzahlen“ hervorbringen, um eventuell besser dazustehen. Unsere Kunden – also Online-Werbekunden wie Endverbraucher und Besucher unserer Portale – verdienen in jedem Fall Echtheit und Transparenz.
Redaktion: Sie machen es nach eigenen Angaben wohl etwas anders, als Ihre Mitbewerber der Branche. Glauben Sie, dass Qualität vor Quantität – oder wie Sie es gerne nennen „KLASSE statt MASSE!“ – auf Dauer funktionieren wird?
Georg E. Weidner: Für uns zählt das „WIE“ und wir gehen einen anderen Weg – den konträren Weg. Wir stellen Dinge also auch mal in Frage und versuchen andere, neue qualitativ sinnvolle Wege zu gehen, also weg von der Masse. Damit vermeiden wir für uns und unsere Kunden Intransparenz in der „Blackbox Internet“. Bereits frühe Gelehrte und Erfinder wie Aristoteles, Da Vinci, Einstein, Casanova etc. haben erkannt und gepredigt, dass die Grundlage allen Handelns auf eine Win-Win-Situation abzielen sollte, denn nur damit lässt sich wahre Zufriedenheit und nachhaltiger Erfolg für alle Beteiligten erzielen und gewährleisten. Auch Letztgenannter war ja bekanntlich nicht nur ein Frauenheld, sondern vielmehr als das – ein Gelehrter und Querdenker, der mit viel Gefühl und Verstand die Dinge hinterfragt hat und damit der damaligen, von allgemeiner Konformität geprägten Zeit, voraus war. Sorry, ich bin etwas abgedriftet…(lächelt).
Redaktion: (lacht) Wie geht „KLASSE statt MASSE!“ mit Ihren 4 Unternehmenskernwerten QUALITÄT, VERTAUEN, HUMANITÄT und FREIHEIT einher?
Georg E. Weidner: Wir vertrauen auf diese Werte und bewegen uns, von Gründungsbeginn an, nie im anonymen Massengeschäft des Internets, der Google-Pageranks und der Klickraten. Wir setzen auch bei der Onlinewerbung auf ECHTE Besucher unserer Portale, um einen tatsächlichen Nutzen für unsere Online-Werbekunden zu stiften.
Redaktion: Der Qualitätsgedanke der emilQ® Unternehmensgestaltung klingt vielversprechend. Wie GENAU setzen Sie nun „KLASSE statt MASSE!“ um, wenn ich so direkt sein darf…
Georg E. Weidner (lacht verschmitzt): Dürfen Sie. Wir können nicht über’s Wasser gehen, sondern kochen nur damit, allerdings mit Konsequenz und Disziplin – das verstehen wir unter Qualität. Darüber hinaus verknüpfen wir die reale Welt mit dem Internet, also unser Präsenzgeschäft und das unserer Partner vor Ort wie Arztpraxen, Hotels, Schönheitszentren, Sonnenstudios etc. mit dem Online-Werbegeschäft – mit uns bekannten Kunden statt nur mit anonymen Internetusern. Und hierbei werden auch persönliche Empfehlungen für unsere Werbekunden ausgesprochen.
„KLASSE statt MASSE!“ – also Qualität vor Quantität – geht bei uns so: Die Kunden unserer Geschäftsbereiche BUSINESS EXCELLENCE, DESIGN und TRAINING, also Unternehmen, die sich zum Beispiel von uns zu Qualitätsmanagementzertifizierungen vorbereiten und trainieren lassen, besuchen unsere Portale des Geschäftsbereichs MEDIA, um sich über die Angebote unserer Online-Werbekunden zu informieren und erhalten dabei qualifizierte Angebote, denn wir suchen unsere Werbekunden sorgfältig und nach messbaren Kriterien aus. Und ebensolche Online-Werbekunden, erhalten wiederrum mögliche Besucher, Kunden und Gäste. Das nennen wir eine klare Win-Win-Situation. Um diese Vorgehensweise noch konsequenter weiterzuentwickeln und tiefer zu verankern, haben wir nun auch das „eQ-Qualitätssiegel“ geschaffen, welches wir an Online-Werbekunden vergeben. Das funktioniert so, dass wir unsere Online-Werbekunden wie z.B. Hotels, Ferienwohnungen, Arztpraxen etc. persönlich besuchen und Sie einem Assessment, also einer systematischen Unternehmensanalyse nach festgelegten Qualitätskriterien, unterziehen. Bei Hotels bleiben wir beispielsweise 1-2 Tage als Gast und erleben die Dienstleistung am eigenen Leib. Wenn das Assessment – welches alle relevanten Unternehmensbereiche prozessorientiert und systematisch bewertet – ein positives Ergebnis vorweist, vergeben wir das eQ-Qualitätssiegel als Kennzeichen für außerordentliche Qualität. Diese Beurkundung wird selbstverständlich auch auf unseren Werbeportalen im Zusammenhang mit den entsprechenden Werbemedium unseres Online-Werbekunden durch eine gesonderte Kennzeichnung und bei besonderen hervorzuhebender Eignung auch durch einen Artikel über den Kunden ausgewiesen. Dies bringt aus unserer Sicht den besonderen Mehrwert auch für unsere ECHTEN Endkunden, die dann die Portale besuchen. Denn beide – Endverbraucher und Werbekunden sind uns nahe und wichtig und verdienen höchste Qualität.
Redaktion: Diese Vorgehensweise klingt wirklich ziemlich durchdacht und Sie scheinen nichts dem Zufall zu überlassen. Wird dieser Qualitätsansatz im Vergleich zum Massengeschäft Ihrer Meinung nach auch in Zukunft Bestand haben?
Georg E. Weidner: Aus meiner Sicht wird genau DIESER Bestand haben, weil man sich dabei meiner Meinung nach auf ECHTEM solidem Grund bewegt. Und das gilt auch in Krisenzeiten und in Zeiten von „Geiz ist Geil“ in dem die Schnäppchen augenscheinlich das Regiment übernommen haben. Dieses Qualitätsgefühl versuche ich auch meinen Studenten im Rahmen meiner nebenberuflichen Hochschultätigkeit zu vermitteln. Und all diejenigen, die große Versprechungen auf weichem Grund machen, könnten mittelfristig das Nachsehen haben, denn der Markt ist unerbittlich und eigendynamisch…und siebt aus. Wir haben solche Situation ja bereits mit dem Niedergang des Neuen Marktes, dem Platzen der Internetblase und kürzlich mit der Immobilienkrise erlebt… Wir bei der emilQ® Unternehmensgestaltung glauben an einfache und wirkungsvolle Arbeitsweisen wie z.B. ZDF statt ARD.
Redaktion: ZDF statt ARD…?
Georg E. Weidner: Zahlen, Daten, Fakten statt Annahmen, Rätsel und Deutungen (lächelt). Wir betreiben zwei Informations- und Werbeportale (
www.DAS-Schönheitsportal.com und
www.DAS-Reiseportal.com) auf der oben beschriebenen Basis ECHTER Kunden und folgen dem „ZDF-Weg“. Aufgrund der hohen Nachfrage, gewinnen wir über unsere eigenen Endkunden hinaus, nun auch mehr und mehr Kunden von Geschäftspartnern, was mich natürlich sehr freut, weil wir dabei sehen, dass unsere Philosophie - die Qualität zum Produkt zu machen – und die „reale Welt“ mit dem Internet zu verbinden, aufzugehen scheint. Die Menschen gehen auf unsere Portale, um die Angebote unserer Werbekunden wahrzunehmen. Dieser Zuspruch veranlasst uns jetzt auch zu weiteren Investitionen, um unsere Internetpräsenzen an die gestiegenen Anfragen anzupassen. Und wenn wir schon einmal dabei sind, erhöhen wir auch den Informationsmehrwert und integrieren ein paar wie ich finde wirklich gelungene Neuerungen…(zwinkert). Das Projekt hat bereits begonnen und unsere Kunden dürfen gespannt sein…
Redaktion: Die emilQ® Unternehmensgestaltung wirbt also nicht einfach in die „Blackbox“ Internet hinein, sondern stellt die Qualität in den Vordergrund und leitet somit Interessenten und direkte Nachfrager aus der „realen Welt“ auf die Informations- und Werbeangebote der Portale, auf der sich geprüfte Qualitätsunternehmen wiederfinden?
Georg E. Weidner: Ja, und damit erhöhen wir die Werbewirksamkeit und den qualitativen Mehrwert um ein Vielfaches – eben durch echte Nachfrager statt nur Internetklicks. Auch letztere finden natürlich statt, und sind für uns ein angenehmer Nebeneffekt zur weiteren Steigerung unseres Bekanntheitsgrades. Das steht aber wie gesagt nicht im Vordergrund und ist auch kein Verkaufsargument, weil es wenig bis nichts über Qualität aussagt und dieser haben wir uns ausnahmslos verschrieben.
Redaktion: Und offensichtlich bewegen Sie sich mit dieser Vorgehensweise auf einem Pionierpfad… Warum kam vorher noch niemand auf diese Idee?
Georg E. Weidner: Hmmm…ich weiß nicht, ob nicht schon jemand diese Idee hatte, aber mir ist zumindest niemand aus der Branche bekannt, der diese Vorgehensweise konsequent umsetzt und ich traue mich auch zu vermuten wieso…
Redaktion: Wieso…? (lächelt)
Georg E. Weidner: Weil dieser Weg recht beschwerlich ist, denn Sie brauchen ECHTE Kunden und Sie müssen gute Kunden-Lieferanten-Beziehungen zu Ihren Online-Werbekunden aufbauen. Und die bekommen Sie nicht über schnelle Internetklicks, sondern über mühsame Akquise und kompromisslose Qualität. Und um die Qualität auch auf dem Spitzenplatz zu halten, bedarf es noch größerer Mühe. Das bedeutet die Bereitschaft zu besitzen auch die letzte beschwerliche Meile zu gehen – unaufhörlich. Sie kennen das vielleicht; abzunehmen ist nicht so schwer, das Gewicht dann aber nachhaltig stabil zu halten umso mehr. Ähnlich geht es Rauchern…und ich habe auch mal geraucht… Und eine weitere Komponente, sind unsere Mitarbeiter; der wichtigste Wert von emilQ®. Wir tun alles für deren Performancefähigkeit & Zufriedenheit. Auch hier ist uns keine Meile zu weit, denn der Berg kommt ja nicht immer gleich zum Propheten…
Ich denke also, dass man für die konsequente Umsetzung seiner Leidenschaft in jedem Fall über eine gehörige Portion Disziplin, Idealismus, Großzügigkeit und vielleicht auch etwas „crazyness“ verfügen muss…
Redaktion: (lacht)…und der Erfolg scheint Ihnen recht zu geben.
Georg E. Weidner: (lacht zurück) …es gibt nichts was uns mehr freut, als wenn wir von unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten positiven Zuspruch bekommen. Wir laden auch andere Marktteilnehmer herzlich ein, uns zu besuchen. Wir haben nichts zu verheimlichen, denn wir kochen wie gesagt nur mit Wasser, welches wir gerne mit anderen teilen. emilQ® steht mit seinem Firmennamen für eine Integration der Begriffe emotion, motivation, integration, leidenschaft und QUALITÄT. Daraus ergibt sich unsere Energie für Disziplin und Kontinuität. Und mit dieser Einstellung und aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung, gedenken wir nach wie vor die Nase vorne zu behalten und unseren Kunden immer das Optimum anzubieten…, welches wir unseren Mitarbeitern und Lieferanten abfordern, die aber auch nie zu kurz kommen…(lacht). „KLASSE statt MASSE!“ - ohne Kompromisse!
Redaktion: Ohne Kompromisse. Besten Dank für das Interview Herr Weidner.
Georg E. Weidner: Besten Dank an Sie!
Weitere Informationen gerne unter
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